Rede Aschermittwoch 2014 - Rollmops 14

Schön, dass es wieder ein Rollmopsessen gibt. Alle da? Kein Journalist auf die Dörfer verbannt? Rollmops spielt eine wichtige Rolle, schon wegen des Fischgeruches. Der scheint z.B. auf unseren Obermeister eine, vielleicht altersbedingte Beruhigungswirkung auszuüben. Was musste er sich hier schon für Frechheiten anhören. Hat er alles mannhaft weggesteckt! Auch im Stadtrat habe ich beobachtet, wenn Fisch im Angebot der Pausenversorgung war, wurde keine Tür von außen zugeschlagen. Ganz schlecht scheint sich dagegen Tabakgeruch auszuwirken. Berndi kann ein Lied davon singen! Aber deswegen muss man doch nicht gleich den ganzen Laden schließen. Wie soll denn jetzt die Presse ihre Seiten vollkriegen? Übrigens beantrage ich, dass Rollmops auch bei den Neujahrsempfängen auf den Tisch kommt!
Wir befinden uns ja alle wieder im Wahlkampfmodus. Als ich neulich am Rande einer Parteiversammlung das Lied „Wie schön blüht uns der Maien“ summte, gab es Proteste: Das seien pessimistische Töne“. Ja wem blüht denn der Mai? Werden wir sehen.
 Es werden wieder Wahlkampfprogramme geschrieben, von denen man annimmt, dass sie keiner liest. Weit gefehlt! Unsere alten Programmpunkte stehen plötzlich wieder auf. Der Bürgerbeteiligungshaushalt wurde nach zwei Anläufen von der CDU übernommen und schließlich von den Bockwürsten neu erfunden. Die Servicestelle der Verwaltung ist Thema der JU. Selbst die Buslinie nach Heyda feiert eine Wiedergeburt. Trotzdem hat der Prof. beim Lesen unserer Programme noch eine niedrige Startnummer.
Es gibt halt zu wenig Themen in so einer Stadt. Da müssen die fluktuieren.

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Rede Aschermittwoch 2013 - Rollmops 13

Es wird Zeit, dass ich in den Kampf um den Lieblingsoppositionellen des OB wieder eingreife. Die ersten beiden Plätze sind laut TA vergeben. Vielleicht klappt überholen ohne einzuholen. Ansonsten muss ich es mit der anderen Seite der Skala versuchen.
Es ist viel passiert im letzten Jahr. Es ist auch viel nicht passiert.
Wichtigstes Ereignis war die OB-Wahl. Da sind nicht alle Blütenträume wahr geworden. Unsere Jugendabteilung, bestehend aus Sonja und Ecki war nicht wirkungsvoll genug. Die alte Frage  „Arbeiterjugend will sie mit?“ konnte nicht positiv beantwortet werden. Die Planzahlen waren wohl etwas hoch und bedürfen der altbekannten Präzisierung. Die Fachkräfte sind uns zum Glück verblieben. Und so können wir von Erfolg zu Erfolg eilen.
Auch Daniel ist wohl nicht der charismatische Arbeiterführer.

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