Tag der Befreiung vom Faschismus 2017

Als vor 72 Jahren dem Krieg in Europa der Atem ausging, das Schrillen der Sirenen aussetzte, das Dröhnen der Bomber verstummte und die Kanonen schwiegen war trotz aller Sorgen und Ängste eine große Erleichterung in den Menschen. Und in dem Tag lag die Hoffnung, dass nach dem Ende dieses furchtbaren Weltenbrandes nun der Weltfrieden anbräche. Jedoch: die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt der Volksmund, aber sie stirbt. Sie starb sogar sehr schnell. Sie starb auf der koreanischen Halbinsel, sie starb in Palästina, sie starb, als der Mob wieder jüdische Menschen nur wenige Jahre nach dem furchtbaren Geschehen in Deutschland durch die Straßen von Kairo, Tripolis und Aleppo jagte, jenem Aleppo, das heute in Schutt und Asche liegt, sie starb im entlaubten, geschundenen Dschungel von Vietnam, sie starb, stirbt und in uns ist die Angst, sie wird weiter sterben. Auch deshalb, weil einigen, wenigen  der Kamm schwillt und die Geldbörse obendrein und die fleißigen Deutschen liefern es fleißig dazu, das präzise, deutsche Schießgewehr. Immer gern zu Diensten!  Jede Waffe findet ihren Krieg und jede Kugel ihr Opfer. Wir sollten es aus unserer Geschichte doch wissen!

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Anke Hofmann-Domke :Rede Gedenkveranstaltung zu Ehren Karl Zink am 27.4.2017

Liebe Genossinnen und Genossen, sehr geehrte Damen und Herren,

auch wenn der Widerstandskämpfer Karl Zink vorwiegend in Südthüringen bekannt ist, ist es wichtig an ihn und stellvertretend damit auch an andere Widerstandskämpfer zu erinnern. Das gemeinsame Gedenken führt die Gesellschaft zusammen, reflektiert die gemeinsame Geschichte und sorgt dafür, dass die Verbrechen der Nazizeit nicht in Vergessenheit geraten. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg war und ist unsere gemeinsame Basis im Handeln hier und jetzt.

Die biografischen Daten von Karl Zink sind bekannt und bei Wikipedia wie folgt veröffentlicht: „Er wurde am 24. April 1910 als erster Sohn von Gustav und Anna Zink in Mehlis geboren. Die Familie zog 1917 – mitten im ersten Weltkrieg - nach Ilmenau (seine Mutter stammte aus Ilmenau). Ab dem fünften Schuljahr besuchte Karl die Goetheschule Ilmenau, jedoch musste er sie vorzeitig wieder verlassen, da seine Eltern die Schulgebühren nicht mehr zahlen konnten.

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Thüringen rockt! 16.06.2017 ab 16:00 Uhr Messe Erfurt

1. Mai 2017 - An der Schloßmauer

Gesamtmitgliederversammlung am 28. März 2017 im Hochhausclub

Wo das linke Herz schlägt

oder:  ist Frieden wichtiger als Gerechtigkeit?

NEIN, darauf lässt sich die am 28. 3. im bewährtem Versammlungs-lokal Hochhausklub durchgeführte Mitgliederversammlung der Linken Ilmenaus nicht reduzieren, wenn auch die Frage eine nicht unerhebliche Rolle in der Diskussion spielte. Doch zunächst wurde vor den Mitgliedern aus Ilmenau, Geraberg, Gehren und Langewiesen auf die vergangenen Wahlen zurückgeblickt und Situation analysiert. In Hinblick auf das vorhandene Wählerpotential sei ein zweistelliges Ergebnis nicht nur möglich, sondern es wird mit aller Kraft angestrebt, so der Tenor der Präsentation.

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